Wassersportsaison in Lindau beginnt trotz Corona

Pressemitteilung der Stadt Lindau (B)

Die kommende Wassersportsaison in Lindau beginnt in den nächsten Wochen.
Aktuell gibt es noch keine coronabedingten Schließungen der Häfen für den privaten Wassersport. Die gemeinschaftlichen Sanitäranlagen sind derzeit noch geschlossen. Auf den Stegen sollte eine Maske getragen werden und die allgemeinen Corona-Regeln müssen beachtet werden.

Auch für den Wassersport gelten die aktuellen Kontaktbeschränkungen. Falls es eine Ausgangsbeschränkung gibt, ist das Übernachten auf den Booten nicht zugelassen.
Das Anfahren bayerischer Häfen ist derzeit möglich. Für die Häfen in BadenWürttemberg gelten die dortigen Bestimmungen. Beim Anlegen in Österreich oder der Schweiz gilt für die Rückfahrt die Bayerische Einreise Quarantäneverordnung.

Ergänzend dazu wird den Bootsnutzern empfohlen, sich immer tagesaktuell über die gültigen Bestimmungen in Sachen Coronaschutz zu informieren.
Für Krantermine, Platzanfragen für Tageslieger oder die Betreuung der Sanitärbereiche und Steganlagen sind die Lindauer Hafenmeister Manfred Oberhauser und Thomas Karg sowie Hubert Pröller zuständig. Die Lindauer Hafenmeister sind im jeweiligen Hafenmeisterbüro oder unter folgenden Telefonnummern erreichbar: Seehafen 0171/8361629, Kleiner See 0151/61373181.

Bis Ende März konnten für den Kleinen See Dauerliegeplätze freigemeldet oder abgemeldet werden. Auch Gebote für Gastliegeplätze konnten abgegeben werden. In Zusammenarbeit mit den Hafenmeistern werden nun neue
Dauerliegeplätze sowie die Gastliegeplätze zugeteilt und die jeweiligen Rechnungen erstellt.

Für die Dauerliegeplätze im Seehafen und im Kleinen See wurden die Wartelisten durch Beschluss des Finanzausschusses Mitte Oktober des vergangenen Jahres bis auf Weiteres abgeschlossen. Anlass für diese Entscheidung war, dass die Wartezeiten bereits jetzt so lange sind, dass die Abarbeitung viele Jahre in Anspruch nehmen wird. Seit diesem Beschluss sind vorerst keine Bewerbungen für diese Wartelisten mehr möglich. Die Verwaltung wurde gleichzeitig beauftragt, Vorschläge für das Abarbeiten der Wartelisten zu entwerfen. Um
praxisnahe Impulse und weitere Anregungen erhalten zu können, sollen Erfahrungen auch mit anderen Kommunen beziehungsweise Hafenbetreibern ausgetauscht und eventuell auch gemeinsame Lösungsstrategien entwickeln
werden. Die Ergebnisse sollen dann spätestens im Herbst dem Finanzausschuss zur weiteren Beratung und Entscheidung vorgelegt werden. Die Verwaltung wird bis dahin nochmals über einen Zwischenstand und über weitere Schritte sowie eine mögliche Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger informieren.

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